„Solidarität ist Zukunft!“
Das war nicht nur unser Motto zum 1. Mai, sondern ist ein Glaubenssatz, den wir bei der DGB Jugend täglich leben. Denn ohne Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist eine gute Zukunft für den Einzelnen und die Gemeinschaft kaum denkbar.
Solidarität – dafür setzen wir uns seit jeher ein. Vor allem solidarisches Handeln in der Arbeitswelt ist zentraler Bestandteil der gewerkschaftlichen Identität. Nur gemeinsam ist es möglich die Arbeitsbedingungen für alle zu verbessern. Das gilt auch in der Gesellschaft: Starke Schultern – also vermögende Bürgerinnen und Bürger – sollen einen größeren Anteil bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen und niemand darf durch schlechte Einkommensverhältnisse ins Abseits gedrängt werden.
Aber woher kommt “Solidarität” denn überhaupt?
Die Idee der Solidarität ist natürlich uralt. Der Begriff “Solidus” hat seinen Ursprung im Römischen Reich und bedeutet so viel wie “gediegen, fest” – „in solidum“ hieß es damals: Alle für einen und einer für alle! Es gibt also eine verbindliche Verpflichtung, eine Gesamtschuld.
Solidarität bedeutet in einfachen Worten, dass alle Menschen aufeinander Rücksicht nehmen – auch wenn sich daraus kein eigener Vorteil ergibt. Gerade in Zeiten, in denen es darum geht, immer schneller, größer und weiter zu kommen, drohen viele Menschen den Anschluss zu verlieren. Hier ist Solidarität gefragt: global aber auch in der eigenen Stadt oder der Familie.
In der Arbeitswelt ist Solidarität auch deshalb wichtig, damit Beschäftigte nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gerade in einer globalen Wirtschaft ist es für einige Arbeitgeber ein Leichtes, Standorte zu verlagern. Es ist deshalb auch wichtig, dass sich Arbeitnehmer:Innen global vernetzen und auch grenzübergreifend solidarisch sind. Also zum Beispiel protestieren, wenn bei einem Unternehmen in einem anderen Land Jobs gestrichen werden.
Deshalb ist es wichtig, dass auch Du dich solidarisch zeigst.
Schließe dich noch heute an und werde Mitglied!